„Mut zur Freiheit“

Dieser heute bereits wieder unerhört klingende Satz stammt aus den frühen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts – von dem damaligen Oberstudiendirektor Würtemberg des Düsseldorfer Humboldt-Gymnasiums.

Was ist, wenn Wolfgang Reitzle recht hat?

In seinem Interview in der Welt am Sonntag vom vorletzten Sonntag spricht er von den „verlorenen 16 Jahren“. Er beklagt, dass alles in Deutschland zu kompliziert ist und zu lange dauert. Der Verwaltung attestiert man „archaische“ Zustände, so der wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums.

Die ersten Sonnenstrahlen der wiedergewonnen Meinungsfreiheit

Die FAZ, mein tägliches analoges „Lesebrot“ schreibt doch tatsächlich am Mittwoch, 27. Januar 2021 auf der Titelseite, „Warum können wir das Reisen nicht verbieten? Nur weil die Frau, die hinter Mauern aufwuchs, bevor sie Kanzlerin aller Reiseweltmeister wurde, sollte man ihr nicht mit ’freies Land Belehrungen kommen.’“