Was ist, wenn Wolfgang Reitzle recht hat?

In seinem Interview in der Welt am Sonntag vom vorletzten Sonntag spricht er von den „verlorenen 16 Jahren“. Er beklagt, dass alles in Deutschland zu kompliziert ist und zu lange dauert. Der Verwaltung attestiert man „archaische“ Zustände, so der wissenschaftliche Beirat des Wirtschaftsministeriums.

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Die ersten Sonnenstrahlen der wiedergewonnen Meinungsfreiheit

Die FAZ, mein tägliches analoges „Lesebrot“ schreibt doch tatsächlich am Mittwoch, 27. Januar 2021 auf der Titelseite, „Warum können wir das Reisen nicht verbieten? Nur weil die Frau, die hinter Mauern aufwuchs, bevor sie Kanzlerin aller Reiseweltmeister wurde, sollte man ihr nicht mit ’freies Land Belehrungen kommen.’“

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„What if the experts are wrong“

„What if the experts are wrong“ von Ulf Schneider, Nestlé. | Was für für ein wunderbarer Satz. In Krisen und in Nachkrisenzeiten hört man die Apologeten der jeweiligen Wahrheiten. Und der Chef von Nestlé sagt und handelt ganz einfach nach seinen Intuitionen und Einschätzungen.

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Die Normalität der Effizienz ist vorbei.

Die Aktualität aus der Fleischindustrie bewegt die Politik, die Fremdfirmen in den Schlachthöfen zu verbieten. Diese Fremdfirmen sind ja nicht zwischengeschaltet worden, weil die Fleischunternehmen soviel Spaß daran hatten, sondern weil die Arbeitskräfte billiger und belastbarer waren, als besser bezahlte, gewerkschaftlich organisierte deutsche Facharbeiter.

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Der notwendige Sieg des Humors

„Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld? – Wer hat soviel Pinke-Pinke,…….“ So lautet ungefähr der Text eines alten rheinischen Frohsinn-Liedes. Wir sprachen beim letzten Mal über die Folgen der Rettungsgelder, der Staatsbeteiligung an geretteten Unternehmen.

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„Schlaglichter Anfang Mai 2020.“

„Politik funktioniert zunehmend ideologisch. Jeder sucht sich seine angeblichen Fakten zusammen, die die eigene Ideologie bestätigen. Ich nenne das kognitives Vorurteil, – und das ist kein amerikanisches Phänomen“, sagt Francis Fukuyama, immerhin weltweit anerkannter Wirtschaftsprofessor.

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„Wer kann wach werden, Stephan Grünewald?“

Die Antwort auf das Interview im Manager Magazin, Mai 2020. Wir lernten Stephan Grünewald, Inhaber des Kölner Instituts für Psychologie in der Konsum- und sonstigen Sozialforschung Mitte der 90iger Jahre kennen. Er und sein Team erklärten uns und dem damaligen Produktmanagement von Henkel etwas von der „autoerotischen Handlungsmotivation der Hausfrauen“ beim Geschirrspülen mit Handspülmitteln.

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„Danke Thomas Tuma“

Sie fängt so langsam an, die Nachdenklichkeit über den Zustand, der uns verordnet wurde, und Befürchtungen werden formuliert wie „hoffentlich sagen unsere Kinder eines Tages nicht, 2020 war das Jahr, in dem unsere Eltern in einer selbst inszenierten Massenpanik unsere Zukunft zerstört haben“…

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Je wirrer desto irrer.

In Macbeth singen die drei Hexen,„schön wird hässlich, hässlich wird schön“. Man verliert allmählich die Orientierung, was ist nun wahr, und was ist nicht wahr. Ist unsere Regierung einfach so viel genialer…

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Eine moderne Gesellschaft kann die Wahrheit vertragen.

Wie geht eine Gesellschaft wie die Deutsche, oft als aufgeklärt und informiert bezeichnet, mit Nachrichten um? Offenbar gibt es im Zeichen von Corona zwei Thesen, – bitte nicht zu schnell, zu früh, zu konkret über die Lockerung der Restriktionen reden, denn sonst rennen wieder alle los, und die Katastrophe nimmt ihren Lauf, oder – es werden Perspektiven angeboten, die den Menschen die Rückkehr zur Normalität wieder vorstellbar machen und helfen, Handlungsanweisungen zu verstehen und zu akzeptieren…

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Was macht Corona mit uns?

Kontaktsperre, Einschränkung der Bewegungsräume, geschlossenen Geschäfte, erste Meldungen von Unternehmens-Insolvenzen oder Fortführung in Eigenregie. Menschen mit Masken und Handschuhen, Schlangen vor den Geschäften, die geöffnet haben, Abstand haltend und sich vorsichtig anguckend, wegdrehend, wenn man sich begegnet, und mit zunehmend mürrischem Gesichtsausdruck…

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